Anderen behagt die Idee, in einem Iglu zu schlafen, weit weniger. Das Icehotel existiert jeden Winter nur wenige Monate lang, aber während dieser Zeit kommen Menschen aus mehr als 80 Ländern nach Jukkasjärvi, um eine Nacht auf Eis zu schlafen. Aber wie fühlt sich das an und wie funktioniert es eigentlich?

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Die meisten Menschen, die im Icehotel übernachten, genießen es ungeheuer. Der Schnee hat eine dämmende Wirkung, wodurch alles still und besinnlich erscheint, und wenn man den Lichtschalter am Nachttisch betätigt, wird es auf eine Weise dunkel, die heutzutage nur diejenigen Menschen kennen, die in sehr abgeschiedenen Gegenden leben. Aber ist es nicht eiskalt? Der Trick besteht darin, die Körperkerntemperatur hoch zu halten, allerdings ein wenig niedriger als normal – aber das gilt für guten Schlaf immer, nicht nur im Icehotel. Das Personal versorgt dich mit einem Expeditionsschlafsack und zudem gibt es jeden.

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Abend ein „Überlebenstraining“ im Hotel, bei dem die Guides erklären, was man anhaben sollte und wie man die Stärken des Schlafsacks am besten ausnutzen kann.

Wenn es dann an der Zeit ist, ins Bett zu gehen, holt man seinen Schlafsack an der Rezeption ab und begibt sich in sein Zimmer. Aber vergiss bloß nicht, vorher noch einmal die Toilette aufzusuchen – denn das will man nun wirklich nicht mehr, wenn man sich einmal in seinen warmen Schlafsack eingekuschelt hat. Die Schlafsäcke sind übrigens auf Temperaturen bis zu -25 Grad Celsius ausgelegt, während die

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Temperatur im Inneren des Hotels nicht unter -5 Grad Celsius sinkt – sie halten dich also schön warm.

Am Morgen wirst du dann mit einem heißen Preiselbeersaft am Bett geweckt und nach einem belebenden Saunagang sowie einem herzhaften Frühstück kannst du gestärkt in einen Tag voller Winterabenteuer starten, die deinen Kreislauf mit Sicherheit auf Touren bringen.

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